X-FAB veröffentlicht Quartalsergebnisse

Erfurt, Germany, Juni 5, 2009.

X-FAB Silicon Foundries, die weltweit führende Foundry für die Fertigung von analog-digitalen integrierten Schaltkreisen, hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 41,0 Mio. USD (31,4 Mio. Euro) erzielt. Das entspricht einem Rückgang von rund 65 Prozent zum ersten Quartal des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorquartal ist es ein Minus von rund 31 Prozent. Nachdem X-FAB im ersten Quartal 2008 die bisher höchsten Umsatzerlöse in einem Quartal erzielten konnte, haben sich im Verlauf des Jahres sowohl der allgemein erwartete Abschwung der Halbleiterindustrie als auch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise spürbar auf die Auftragseingänge und Umsatzerlöse ausgewirkt. Seit März 2009 zeigt sich eine Verbesserung der Auftragseingänge, in dessen Folge sich ein positiver Umsatztrend abzeichnet.

Das operative Ergebnis (EBIT) liegt im ersten Quartal bei minus 20,9 Mio. US-Dollar (-16,0 Mio. Euro). Im ersten Quartal des Vorjahres waren es 16,8 Mio. US-Dollar. Im Vergleich zum vierten Quartal 2008 ist das operative Ergebnis um rund 12 Mio. US-Dollar gesunken.

In diesem schwierigen Umfeld verfolgt X-FAB Programme zur Aufwandssenkung und internen Optimierung. Es wird aber auch weiterhin in Zukunftsprojekte für neue Technologien und Kapazitäten investiert. So wird die Umstellung der Fertigung am Standort Dresden von 6- auf 8-Zoll-Wafer planmäßig fortgeführt. Die ersten Investitionsstufen sind abgeschlossen, so dass eine 8-Zoll-Teilkapazität bereits zur Verfügung steht.

Hans-Jürgen Straub, CEO der X-FAB Silicon Foundries Gruppe, zur Geschäftsentwicklung: "Wir gehen davon aus, dass wir im ersten Quartal 2009 den Tiefpunkt des Abschwungs erreicht haben, die Auftragslage hat sich im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals bereits verbessert. Für uns ist in dieser Situation neben der internen Optimierung auch die Vorbereitung auf ein wieder einsetzendes Wachstum entscheidend. So halten wir an wichtigen Investitionen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekten fest, um bei der zu erwartenden Wiederbelebung der Nachfrage lieferfähig zu sein und die sich dann ergebenden Wachstumschancen optimal zu nutzen.“